Die wichtigsten SEO Kennzahlen: Was sie bedeuten und wie man sie analysiert

Die wichtigsten SEO Kennzahlen: Was sie bedeuten und wie man sie analysiert

Die Entscheidung, auf welche SEO-Kennzahlen man sich konzentriert, ist ein wichtiger Teil des Marketingerfolgs. Ohne ein klares Verständnis der SEO-Metriken und was sie für Sie bedeuten, ist es leicht sich dabei zu ertappen, nur nach „Eitelkeitsmetriken“ zu suchen, die Ihnen allerdings nicht wirklich aussagekräftige Leistungsdaten liefern.

Heute zeigen wir ihnen die wichtigsten SEO-Kennzahlen, auf die sich bei jeder Kampagne konzentrieren sollten!

Die großen 3: Strategische SEO-Metriken, die Sie unbedingt überwachen sollten, sind:

1. Organische Seitenaufrufe

Die Anzahl der organischen Seitenaufrufe (Traffic) ist die wichtigste Metrik für den Start Ihrer Website. Wenn ihre Webseite wächst, sind sie natürlich eher an der Steigerung von qualitativem Traffic interessiert (Besucher die ihrer Buyer Persona entsprechen) statt an der bloßen Steigerung der Seitenaufrufe. Hierzu sind die Seitenaufrufe durch die organische Suche von Google jedoch der Grundstein. Im Idealfall sollten die Aufrufe ihrer Webseite jede Woche zunehmen.

Organischer Traffic ist Traffic, den Sie durch natürliche Suchanfragen erhalten. Er unterscheidet sich von Seitenaufrufen die durch Klicks auf bezahlte Anzeigen wie z.B. über Google Adwords zustande kommen. Von allen verschiedenen Arten von Traffic ist er derjenige, der am meisten Hinweise über den allgemeinen Zustand Ihrer Website gibt. Schließlich kommen diese Klicks über Suchbegriffe, für die sie in den Suchmaschinen gut ranken, für die sie einen guten Title-Tag und eine gute Meta-Beschreibung gewählt haben und obere Platzierungen in den Suchergebnissen erzielen. Somit ist dies auch immer ein Maßstab für die Qualität einer Webseite.

Wenn Sie mehr Keywords in Ihre Content-Strategie einführen und auf der ersten Ergebnisseite für sie angezeigt werden, steigt der organische Traffic. Beständige Zuwächse sollten zusammen mit Ihren Bemühungen, optimierte Inhalte zu veröffentlichen, verfolgt werden.

Es gibt natürlich noch andere Arten von Traffic, darunter direkte Seitenaufrufen ( ohne Google-Suchanfrage),  Klicks von sozialen Netzwerken und mehr. Ihre Datenanalysesoftware (z.B. Google Analytics) sollte Sie in die Lage versetzen, diese im Laufe der Zeit im Auge zu behalten und die verschiedenen Kanäle getrennt beurteilen zu können.

2. Die Absprungrate (Bounce-Rate)

Die Bounce-Rate ist der Prozentsatz der Benutzer, die auf Ihrer Website angekommen sind und ohne jegliche Interaktion diese relativ schnell wieder verlassen haben.

Die Bounce-Rate ist die Plage des digitalen Marketings, besonders für bezahlten Traffic – sie ist ein großer Treiber für die Preise von Google Ads, was zu einer Teufelsspirale von super teuren Anzeigen führen kann, die nichts für sie tun außer Geld zu kosten.

Es gibt drei Hauptfaktoren für die Bounce-Rate:

  1. Ein Benutzer kam irrtümlich auf Ihre Website und war nicht an ihrem Angebot interessiert.
  2. Ein Benutzer besuchte Ihre Website, fand aber nicht sofort wonach er suchte.
  3. Ein Benutzer kam auf Ihre Website, konnte diese jedoch aufgrund eines technischen Problems nicht bedienen.

Das erste Problem lässt sich leider nicht wirklich verhindert, es passiert einfach von Zeit zu Zeit. Die anderen beiden Faktoren können Sie jedoch beeinflussen. Die positiven Veränderungen werden hier auch von ihren Besuchern wahrgenommen.

Stellen Sie sicher, dass Sie nützliche, auf Keywords ausgerichtete Landing Pages entwickeln, die auf den Kernthemen Ihrer Website basieren: Das bedeutet z. B. Hilfe bei der Bewältigung von Problemen, oder die Antwort auf wichtige häufig gestellte Fragen zu liefern, die ihren Besuchern helfen können. Mit interessanten Inhalten geben Sie ihren Besuchern einen Grund sich länger auf ihrer Seite aufzuhalten und sich mit ihrem Unternehmen zu beschäftigen. Dies verringert effektiv die Absprungrate!

Google Analytics Bericht

3. Konversionsrate

Wenn Sie möchten, dass mehr Besucher ihrer Seite später auch irgendwann zu einem Kunden werden, ist die Konversionsrate eine wichtige Kennzahl für sie.

Die Konversionsrate ist der Prozentsatz der Besucher, die eine definierte Aktion ergriffen haben, um sich auf einen Verkauf zuzubewegen.

Es gibt viele verschiedene Konvertierungen während der gesamten Käuferreise:

Die Anmeldung zu ihrem Newsletter, um regelmäßige Updates zu erhalten und eine Markenbeziehung zu ihnen aufzubauen. Die Kontaktaufnahme zu ihrem Vertriebsteam, um eine Produktdemo zu erhalten oder einen Videochat zu vereinbaren.

Und natürlich – die mächtigste Konversion von allen – ist natürlich der Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung.

Wenn SEO-Experten die Konversionsraten überwachen, beginnen sie mit dem Blick auf die tatsächlich abgeschlossenen Verkäufe. Dennoch ist es wichtig, Ihre Konversion-Optimierung zu analysieren, um all diese verschiedenen Ereignisse zu berücksichtigen: Auf diese Weise können Sie sehen, wo Konversionen in Ihrem gesamten Marketing-Trichter abfallen.

Weitere taktische SEO-Metriken für ein besseres Kundenerlebnis

  1. Verweilzeit

Die Verweildauer ist die durchschnittliche Zeit, die jeder Benutzer innerhalb einer Sitzung auf Ihren Seiten verbringt. Es ist eine gute Idee, diese Zahl von Ihrer Bounce-Rate zu trennen, da letztere Ihren Daten eine gewisse Ungenauigkeit hinzufügt indem sie sekundenschnelle Sitzungen in Ihre Gesamtzahl einbezieht. In der Regel sollte Ihre Verweildauer steigen. Dies deutet in der Regel auf zwei gute Dinge hin:

  1. Besucher finden Ihre Inhalte interessant und informativ und lesen sie tatsächlich.
  2. Besucher treffen auf Ihre anspruchsvollen Inhalte, wenn sie sich einer Kaufentscheidung nähern.

Je länger, besser strukturiert und hilfreicher Ihre Inhalte sind, desto länger wird die Verweildauer!

  1. Top-Exit-Seiten

Exit-Seiten sind informativ, weil sie Ihnen sagen, wo Sie jemanden verloren haben – buchstäblich. Während jeder Benutzer auf jeder Seite aussteigen kann, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, wenn Sie ein klares Muster bemerken.

Wenn eine Seite viele Leute zum Verlassen bringt, dann gibt es hier ein Problem:

  • Die Seite lieferte nicht das „implizite Versprechen“ des Links, auf den sie klickten, um dorthin zu gelangen. Die Seitenbesucher fanden also nicht wonach sie suchten bzw. was sie sich von dem Klick versprachen.
  • Die Seite funktionierte nicht so, wie sie sollte – das Design oder die Technik muss angepasst werden.
  • Die Se­­­ite hat sie verärgert oder in irgendeiner Weise beleidigt, oder die Ansprache war aus einem anderen Grund unangepasst – sie entsprach nicht den Bedürfnissen des Publikums.

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